Grundsätzlich steht die Mitgliedschaft allen offen, jedoch gibt es derzeit Einschränkungen, wenn Sie Interesse an einer Wohnung haben. Mehr dazu finden Sie unter Arten der Mitgliedschaft.

Um Mitglied zu werden, müssen Sie Pflichtanteile der Genossenschaft zeichnen.
Was Sie dazu brauchen und wie das geht, erklärt die Seite Mitglied werden.

Insgesamt 1.700 Euro.
Beim Beitritt in die Genossenschaft unsere Stadt eG müssen drei Anteile zu je 500 Euro gezeichnet werden. Dazu kommt ein einmaliges Eintrittsgeld von 200 Euro für den Verwaltungsaufwand.
Selbstverständlich erhalten Sie eine Bestätigung über die gezeichneten Anteile und das geleistete Eintrittsgeld.

Die Mitgliedschaft in der Genossenschaft unsere Stadt eG begründet kein Wohnrecht.
Jedes Mitglied kann sich selbstverständlich auf bevorstehende Bauprojekte oder freie Wohnungen bewerben.

unsere Stadt eG will zeitnah ein erstes Bauprojekt verwirklichen. Die Planungen dafür sind angelaufen, bereits in den nächsten Jahren sollen die ersten Wohnungen zur Verfügung stehen. Weitere Projekte werden folgen.

Bei Bewerbungen für eine Wohnung ist in erster Linie die Dauer der Mitgliedschaft entscheidend.

Soziale Kriterien werden bei den geförderten Wohnungen nach der „Einkommensorientierten Förderung (EoF)“ und dem „München-Modell (MM)“ berücksichtigt. ​Bei Wohnungen, die im „konzeptionellem Mietwohnungsbau (KMB)“ errichtet werden gilt, dass familiengerechte Wohnungen nicht an Ein- oder Zweipersonenhaushalte vergeben werden, solange es Familien gibt, die sich dafür bewerben. Damit Alleinstehende oder Kinderlose nicht benachteiligt werden, plant die Genossenschaft ihre Projekte so, dass auch kleinere Wohnungen in einem passenden Verhältnis gebaut werden.

Die Lage der Wohnungen richtet sich in erster Linie nach dem Grundstücksangebot der Landeshauptstadt München. Sobald genügend Mitglieder Interesse an einem Standort haben, wird die Genossenschaft mit ihnen die Projekte auf den Weg bringen.

Folgende Standorte stehen insbesondere im Fokus:

  • Kreativquartier
  • Bayernkaserne
  • Freiham II
  • weitere je nach städtebaulicher Entwicklungslage

Darüber hinaus bemüht sich unsere Stadt eG um weitere – auch kleine – Grundstücke, die ggf. aquiriert werden können.

Die Gestaltung der Wohnungen soll zum einen bezahlbar sein, jedoch auch den Wünschen der Mitglieder soweit als möglich gerecht werden. Lesen Sie dazu auch unter: Nachhaltigkeit & Engagement

Des Weiteren schaffen auch moderne Konzepte wie modulare Serienbauweisen ein gutes Verhältnis von Qualität und Kosten.

Barrierefreiheit ist für uns schon bei der Planung ein wichtiges Thema.
Lesen Sie hierzu auch unter: Nachhaltigkeit & Engagement

Kurzfassung:

  • 1.700 EUR für die Mitgliedschaft, siehe auch Frage 3.
  • 1.000 – 1.500 EUR/m² Wohnfläche je nach Bau- und Grundstückskosten
    in Form von weiteren Pflichtanteilen (es gibt verschiedene und gute Fördermöglichkeiten)
  • 12-14 EUR/m² Nutzungsentgelt/Monat
    (bei EoF und MM ab 7,50 EUR/m², auch hier gibt es Förderungen)

Genauere Beschreibung:

  • Mitgliedschaft: 
    Beim Beitritt in die Genossenschaft unsere Stadt eG müssen drei Anteile zu je 500 Euro gezeichnet werden. Dazu kommt ein einmaliges Eintrittsgeld von 200 Euro für den Verwaltungsaufwand.
  • Errichtungskosten der Wohnungen:
    Damit Wohnungen zur Verfügung stehen, muss die Genossenschaft Grundstücke erwerben oder pachten und darauf Wohngebäude errichten. Für eine gute Finanzierung sind dafür ca. 30-40% Eigenkapital nötig. Wer eine feste Zusage für eine Wohnung hat, bringt dieses Eigenkapital in Form von wohnungsbezogenen Pflichtanteilen in die Genossenschaft ein. Die Pflichtanteile bleiben Eigentum des jeweiligen Mitglieds. Für den Fall, dass Sie aus der Genossenschaft austreten, erhalten Sie die Pflichtanteile – nach entsprechenden Kündigungsfristen – wieder zurück.
    Je nach Grundstücks- und Baukosten des jeweiligen Bauprojekts ist mit ca. 1.000 – 1.500 EUR/m² Wohnfläche in Form von Pflichtanteilen zu rechnen.

    Es gibt dafür je nach Einkommen verschiedene Fördermöglichkeiten oder z.B. günstige KfW-Kredite, Darlehen, usw.
    Das Amt für Wohnen und Migration berät Sie hierzu individuell.

  • Monatliche Nutzungsgebühr:
    Für die Nutzung der Wohnung ist eine monatliche Nutzungsgebühr (ähnlich zur Miete) zu entrichten. Die Nutzungsgebühr beträgt je nach Fördermodell ab 7,50 EUR/m² und im konzeptionellen (freifinanzierten) Mietwohnungsbau ca. 12-14 EUR/m². Der große Vorteil ist, dass Sie mit dieser Miete langfristig ohne große Steigerungen rechnen können.

Die „Miete“ wird als Kostenmiete kalkuliert (=Nutzungsentgelt).
Das heißt: die Wohnungen werden zum Selbstkostenpreis vermietet. Niemand kann auf Ihre Kosten eine Rendite abschöpfen.
Mietsteigerungen gibt es nur sehr moderat, z.B. wenn es zur langfristigen Bestandserhaltung dient.

Je nach Einkommen sind Sie ggf. für eine Wohnung nach dem Modell der einkommensorientierten Förderung oder nach dem München-Modell berechtigt. Einen entsprechenden Berechtigungsschein erhalten Sie vom Amt für Wohnen und Migration.

Darüber hinaus gibt es z.B. auch Mietzuschüsse im Bereich der der einkommensorientierten Förderung. Das Amt für Wohnen und Migration gibt Ihnen darüber Auskunft und kann Ihnen auch weitere Tipps, z.B. für KfW-Darlehen geben.

Nein. Die Wohnungen gehören der Genossenschaft und werden nicht verkauft.
In einer Genossenschaft werden die vorhandenen Wohnungen den Mitgliedern gegen Entgelt („Kostenmiete“) zur Nutzung überlassen.

Immer das Mitglied selbst und selbstverständlich auch die Personen, die im selben Haushalt leben.
Dazu gehören insbesondere Kinder oder Eltern – aber auch Ihre Partnerin, bzw. Ihr Partner, egal in welchem (Rechts-) Verhältnis. Wenn Sie sich um eine Wohnung bewerben, ist die Anzahl der Personen wichtig für die Planung. Sprechen Sie vorher ggf. mit der Genossenschaftsverwaltung.

Eine Anmietung und Überlassung an Dritte – auch Kinder oder Angehörige – ist nicht möglich. Wenn Ihre Kinder oder Angehörigen mit Ihnen als Mitglied im selben Haushalt leben, ist das selbstverständlich kein Problem.

Wenn Ihre Kinder oder Angehörigen eine eigene Mitgliedschaft mit Wohnrecht bei der Genossenschaft unsere Stadt eG erworben haben (siehe Arten der Mitgliedschaft), können sie sich auch um eine Wohnung bewerben.

Nein. Die Untervermietung der Wohnung ist nicht zugelassen. Ausnahmen in besonderen Fällen (z.B. bei längerer beruflicher Abwesenheit) können vom Vorstand genehmigt werden.

Mitglieder mit Wohnrecht erhalten für die Pflichtanteile und wohnungsbezogenen Anteile keine Zinsen. Der Sinn einer Wohnungsbaugenossenschaft ist „günstige Miete statt Rendite“.

Es gibt aber die Möglichkeit, sich für verzinste Geschäftsanteile vormerken zu lassen. Sobald die Genossenschaft Kapitalbedarf hat, können die Interessentinnen und Interessenten der Reihe nach zum Zuge kommen:

Mitglieder mit Wohnrecht
Bei einer Mitgliedschaft mit Wohnrecht gibt es die Möglichkeit, zusätzliche freiwillige Anteile zu zeichnen. Diese können verzinst werden.

Fördermitglieder
Fördermitglieder, die keinen Wohnungsbedarf haben aber die Genossenschaft finanziell unterstützen möchten, können für alle gezeichneten Anteile eine Verzinsung erhalten. Siehe auch: Arten der Mitgliedschaft.

Wenn Sie bei der LHM kündigen, können Sie in Ihrer Wohnung bleiben, es ändert sich nichts. Die Mitgliedschaft zur Genossenschaft bleibt unverändert bestehen.

Im Grunde ändert sich nichts. Ihre Mitgliedschaft bleibt unverändert. Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Amt für Wohnen und Migration beraten Sie zu Fragen von Mietzuschuss oder Berechtigung für einkommensorientierte Förderung, wenn sich Ihr Einkommen verringert.

Im Todesfall geht die Mitgliedschaft auf die Erben über. Die Mitgliedschaft endet dann zum Jahresende, außer die Erben sind bereits Mitglied oder wollen die Mitgliedschaft fortführen.

Davon unabhängig ist der Nutzungsvertrag der Wohnung. Wer zum Todeszeitpunkt schon in der Wohnung lebt, kann durch Erklärung die Mitgliedschaft erwerben, gleichzeitig in den Nutzungsvertrag eintreten und damit in der Wohnung bleiben.

Personen – auch Angehörige oder Erben – die zum Todeszeitpunkt nicht in der Wohnung gewohnt haben, können das Nutzungsverhältnis nicht fortführen.